Home/Neuigkeiten/Fragen
Interner Bereich
Wir über uns/ Aktionen
Bilder der Naturschutzbande
Natur des Jahres
Bäume/ Heilpflanzen
Säugetiere
Säugetiere
Insekten
Spinnen
Bauanleitungen
Gästebuch




WespenspinneSpinnen gehören zu den Tiergruppen, die sich am Erfolgreisten auf der Erde verbreitet haben. Die Spinnenforscher kennen heute etwa 35 000 verschiedene Arten von Webspinnen. Das sind weit mehr als alle Landwirbeltiere – Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere – zusammen. In vielen Gegenden sind die Spinnen wenig erforscht. Deshalb sind viele Arten bisher noch unentdeckt. Die meisten Spinnen leben in den warmen Ländern, den Tropen und Subtropen. Dort gibt es auch die größten unter ihnen, die Vogelspinnen. Aber auch bei uns in Europa sind über 1300 Spinnenarten heimisch.



Die Spinnentiere und ihre Verwandten gehören zum größten Tierstamm, den die Natur hervor gebracht hat: dem der Gliederfüßer. Die Forscher haben bisher über eine Million verschiedener Arten von Gliederfüßern entdeckt. Das sind etwa drei Viertel aller Tierarten unserer Erde. Zu den Gliederfüßern gehören außer den Spinnentierverwandten die Krebse, die Tausendfüßer und die Insekten. Alle Glieder-füßer – ihre wissenschaftlichen Bezeichnung lautet Arthropoden – haben ein Außenskelett: einen festen Panzer, der den Körper wie ein Korsett umschließt. Gliederfüßer können daher nicht allmählich wachsen, wie etwa die Säugetiere, die ein Innenskelett haben. Sie wachsen schubweise, in dem sie sich mehrmals häuten. Dabei werfen sie den alten, zu klein gewordenen Panzer ab und bilden stattdessen einen neuen, größeren.



Alle Spinnenfamilien mit Ausnahme der Kräuselradnetzspinnen haben ein Paar Giftdrüsen, das in der Spitze der Cheliceren mündet. Bei den meisten Spinnenfamilien ragen die Giftdrüsen in den Vorderkörper hinein. Bei den Vogel-spinnen sind die Giftdrüsen so klein, dass sie in den Cheliceren Platz finden. Trotz ihrer beeindruckenden Körpergröße sind diese Spinnen für den Menschen nicht gefährlich. Ihr Stich ist kaum schlimmer als ein Wespenstich.                                              
Spinnengift ist eine Mischung aus mehreren Betsandteilen. Dazu gehören vor allem schnellwirkende Nervengifte, die zu Muskelkrämpfen und Atemlähmungen führen. Schon kleinste Menge eingespritztes Spinnengift genügen, um Insekten zu lähmen. Andere Spinnengifte enthalten Substanzen, die das Eiweiß in Gewebe und Blut zer-setzen. Beim Menschen rufen diese Stoffe große offene Hautwunden hervor. Für uns sind aber nur rund 30 der 35 000 bekannten Spinnenarten gefährlich giftig.



Kreuzspinnen lernen es, den guten oder schlechten Geschmack eines Beutetiers mit dem charakteristischen Sirren seines Flügelschlags zu verbinden und können sich später wieder daran erinnern. In einem Versuch wurde eine Kreuzspinne mit einer Stimmgabel der Tonhöhe C zu bitter schmeckenden Ködern gelockt. In späteren Versuchen griff das Tier Attrappen nicht mehr an, die mit dieser Tonhöhe vibrierten.


KreuzspinneHier sehen Sie eine Kreuzspinne. Ihren Namen trägt sie zurecht, denn wie man hier deutlich erkennen kann, hat die ungiftige Spinne ein Kreuz auf ihrem Rücken.


Top