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Hier finden Sie Bauanleitungen für Nistkästen.
Falls Sie noch mehr Details benötigen oder Fragen zum Bau oder der Ausrichtung haben, können Sie uns gerne anschreiben. Dazu klicken Sie HIER.



Bauanleitung zum Download:
Meisennistkasten.pdf

Um einen Meisennistkasten zu bauen, benötigen Sie wasserfestes Sperrholz oder massive Bretter.




     Dach                 180 x 220 mm          1 Stück

     Boden               120 x 140 mm          1 Stück

     Rückwand         120 x 270 mm          1 Stück

     Vorderwand       120 x 250 mm          1 Stück

     Seitenwand       270 x 180 mm          2 Stück

                        Brettstärke 20 mm


1)  Zuerst werden die Einzelteile des Nistkastens auf dem Brett angezeichnet.

2)  Dann trennen Sie das Holz entlang der zuvor angebrachten Markierungen mit der Stichsäge auf. Wichtig ist ein langsamer, aber stetiger Vorschub.

3)  Der Boden sollte etwa vier Bohrungen mit einem Durchmesser von je 8mm enthalten. So kann die eindringende Feuchtigkeit leichter abziehen. Legen Sie ein Stück Abfallholz unter, damit die Bohrlöcher an der Unterseite nicht ausreißen.

4)  Nun wird das Flugloch gebohrt. Wählen Sie für einen Meisenkasten eine Lochsäge von 32-34 mm Durchmesser aus. Auch hier legen Sie wieder Abfallholz unter.

5)  Bearbeiten Sie dann das Holz in gegenläufiger Richtung mit einer groben Raspel, damit die Jungvögel besser das Flugloch erklimmen können, wenn sie flügge werden.

6)  Die obere Vorderkante der Vorderwand wird mit der Raspel gerundet, damit sie später beim Öffnen des Nistkastens nicht gegen das Dach stößt.

7)  Zuerst werden Boden und Seitenwände miteinander vernagelt (können auch verschaubt werden). Die Seitenwände sollten etwas schräg nach hinten gesängt werden, damit das Wasser sich nicht auf dem Dach sammelt und das Holz schimmelt.

8)  Nun geht es an den Einbau der beweglichen Vorderwand. Sie wird zwischen den Seitenwänden eingesetzt und mit einer Schraubzwinge fixiert. Dann markieren Sie die Position der beiden als Scharnier dienenden Nägel und durchbohren die Seitenwände mit einem feinen Bohrer. Nach Entfernung der Zwinge lässt sich die Wand nach oben klappen.

9)  Schließlich folgt eine Hakenschraube als Reiber, die in die Stirnseite der rechten Seitenwand geschraubt wird. Zum Öffnen muss man sie mit einer Zange packen und nach oben oder unten drehen.

10)  Danach wird das Dach aufgesetzt und mit den Seitenwänden vernagelt (verschraubt). Achten Sie dabei auf den gleichmäßigen Überstand nach vorn. Bei Bedarf befestigen Sie an der Rückwand noch eine Aufhängeleiste.

Sie sollten den Nistkasten noch mit einer Schutzlackierung gegen Feuchtigkeit schützen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Bau des Nistkastens.



Ein Rohr wird zur Nisthöhle.pdf öffnen
Ein Rohr wird zur Nisthöhle.pdf (Fortsetzung) öffnen



Wie viele Nistkästen braucht ein Hausgarten?


Zunächst soll noch einmal betont werden, dass alle Arten von Nisthilfen nur einen dürftigen Ersatz für natürliche Nistmöglichkeiten darstellen. Da aber Wälder und Baumlandschaften mit einem ursprünglichen Totholzanteil heute die Ausnahme darstellen, sind künstliche Nisthilfen geradezu unverzichtbar. Dies gilt insbesondere für Wohnsiedlungen und Neubaugebiete, in denen verschiedenste Vogelarten heimisch gemacht werden sollen.          Wie viele Nistkästen in einem üblichen Hausgarten angeboten werden sollten, hängt in erster Linie davon ab. Pro 100 Quadratleter Gartenfläche kann man in der Regel einen Nistkasten anbieten. Dabei sind Abstände von 10-15 m ideal, obwohl man häufig beobachten kann, dass verschiedene Vogelarten in nur wenigen Metern Abstand zueinander einträchtig ihrem Brutgeschäft nachgehen.


Die Aufhängerichtung der Nistkästen


In unseren Breiten ist die Hauptwindrichtung und damit die Wetterseite der Westen. Aus diesem Grund sollten Einflugöffnungen von Nistkästen möglichst nach Süden oder Südosten weisen. So sind die Vögel am besten gegen Regenböen geschützt.                                    Unter weiten Dachüberständen oder in besonders windgeschützten Lagen spielt die Ausrichtung der Einflugsöffnungen nur eine untergeordnete Rolle. Ergibt die Kontrolle, dass bestimmte Nistkästen nicht angenommen werden, hängt man sie an eine andere Stelle um. Bei akuter Gefährdung eines Geleges können Sie einen Nistkasten sogar während der Brut einige Meter umhängen, ohne dass die Altvögel ihre Brut aufgeben. Außerdem sollten Sie den Nistkasten so aufhängen, dass er vor Katzen und Mardern geschützt ist.

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